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Markus

Persönlicher Kommentar zur GAJB-Bosnienfahrt

Insgesamt war die Reise für mich sehr eindrucksvoll, ich kannte den Balkan vorher nur von zwei sehr kurzen Hilfstransporten auf denen kaum Zeit zum kennenlernen von Land und Leuten blieb, sondern ich nur erste Eindrücke sammeln konnte diese aber nicht zu einem Bild zusammenfügen konnte. Freilich ist auch nach diesem Trip kein vollständiges Bild entstanden, zum einen waren dafür die angesetzten 10 Tage zu kurz, dazu haben wir mit Mostar und Sarajevo zwar sicherlich zwei in diesem Konflikt wichtige Städte besucht andererseits fehlte durch diese Auswahl der Blick auf das flache Land bzw. Städte die von der internationalen Gemeinschaft weniger stark “umsorgt” werden, ein Besuch der Republika Srpska wäre sicherlich lohnend gewesen. Dies soll jedoch nicht als Kritik an der, bei der gebotenen Flexibilität und Spontaneität, nahezu perfekten Organisation missverstanden werden.

Was bleibt sind viele nach wie vor ungelöste Fragen, nach den Hintergründen des Konfliktes danach wie es zu diesen Grausamkeiten kommen konnte. Zwiespältig bin ich auch nach wie vor in meiner Einschätzung der Rolle der internationalen Gemeinschaft während des Krieges und welche Rolle sie künftig in BiH übernehmen solle, insgesamt hat diese Reise für mich also genauso viel neues aufgeworfen wie Unklarheiten ausgeräumt und die Komplexität der Materie erneut vor Augen geführt und gezeigt das einfache Lösungsansätze nicht zum Ziel führen können.

Daneben hat das ganze aber natürlich auch noch eine Menge Spaß gemacht. Entsprechend hart war die anschließende Rückkehr an die Uni und den vollen Schreibtisch, auch war es nicht ganz einfach sich wieder an deutsche Alltagsprobleme zu gewöhnen aber das geht dann doch immer schneller als man denkt.

 

Markus